Welchen Weg auch immer ich beschreite, beschreite ich mit HERZ!


Malen als Meditation

Ob man sich im Detail verliert oder das Kunstwerk als Ganzes betrachtet – die Bilder sollen einfach  etwas auslösen. Vielfältige Formen und Farben fliessen harmonisch inein­ander. Details sind konsequent umgesetzt, dass sie fast einem Grafikprogramm entstammen könnten. So kommt es nicht von ungefähr, dass ich hie und da gefragt werde mit welchem Computer-Programm ich arbeite. Das sehe ich dann als Kompliment, keine Frage! Doch es ist tatsächlich alles Handarbeit, bei den Collagen verwende ich den Computer und vervielfältige auf diese Weise die Motive und verändere die Farbe.

 

 

Über 300 Bilder

Ich denke, ich habe schon über 300 Bilder gemalt. Schon als Kind war ich gerne mit Farben unterwegs. Doch erst vor einigen Jahren habe ich meine Passion nochmals neu entdeckt und produziere seither die verschiedensten Motive eingetaucht in eine bunte Farbenpalette. Am Anfang eines Bildes steht nicht eine Leinwand, sondern ein weisses Blatt Papier im A4-Format. Mit schwarzer Pigmenttusche beginne ich zu zeichnen und koloriere die Motive in einem zweiten Schritt mit farbigen Touch-Markern. Vorlagen habe ich dazu keine, ab und zu zeichne ich etwas mit Bleistift vor und falls kleine Fehler passieren entstehen einfach neue Formen. Schliesslich ist es ja nicht richtig oder falsch. Meine Werke sind am Schluss eine Kombination aus «Ornamenten, Mandala, Henna, Tangle und Comic». Die Werke haben zwar eine Handschrift, trotzdem ist keines gleich wie das anderes.

 

 

Ideen begegnen mir im Alltag

Wenn ich eine Blume sehe, schaue ich genau hin und mache mir Skizzen, die ich später in meine Bilder einbaue oder ich schaue die Häckel-Arbeiten meiner Grossmutter an, die beinhalten teils ein echtes Mandala. Auch kann es ein Gartenzaun oder ein Schriftzug sein, der mir begegnet und ich diese Idee einfach in die Motive einfliessen lasse. Ein fixfertiges Sujet habe ich zu Beginn selten im Kopf, die Idee entwickelt sie während des Malens weiter. Es ist ein Loslösen von der Hektik des Alltags und eine Konzentration auf die eigene Mitte. Ja man kann sagen, der Weg ist das Ziel!

 

 

Ehre & Freude

Ich habe mich riesig gefreut, als ich die Zusage von der Luzernen Traditionsfirma EMMI erhalten habe. Sie waren von meinen Bildern beeindruckt und so wählten sie 30 Sujets in schwarz/weiss für eine Serienproduktion ihrer Kaffeerahmdeckeli aus. Ich bekam viele erfreute und wertschätzende Rückmeldungen von diversen Leuten. Diese Aussage: «Ich sehe in den Motiven Scherenschnitte, die mich total faszinieren", hat mich besonders gefreut.

 

 

 Lob von Ash Kumar

Beim wohl bekanntesten HENNA-Artisten der Welt, Ash Kumar lernte ich die Mehndi-Technik kennen, die HENNA-Bemalung. Gerne integriere ich nun diese kunstvolle ornamentale Bemalung in meine Werke. Das Kompliment des Engländers, mit indischen Wurzeln, beflügelte mich zusätzlich. Er war beeindruckt von meinem Tun und spornte mich an, meine bunten Werke nicht zu schubladisieren, sondern sie hinaus in die Welt zu tragen.